Angelausrüstung

Vorstellung meiner Angelausrüstung

Hier stelle ich zum einen meine Ausrüstung vor bzw. Teile davon, von denen ich davon ausgehe, dass sie von Interesse sind und zum anderen potentielle Ausrüstung, die ich recht sinnvoll erachte bzw. ein paar Informationen zu Ruten, Ködern etc. - Alles was das Anglerherz begehrt.

Meine Erfahrungen: Vom Neueinsteiger zum passionierten Angler 🎣

An dieser Stelle möchte ich von meinen ganz persönlichen Erfahrungen berichten – von den ersten Schritten nach dem Angelschein bis hin zu einer inzwischen recht umfangreichen Ausrüstung. Natürlich ist „vom Nichts zum voll ausgestatteten Angler“ etwas übertrieben, aber wie viele Angler feststellen werden: Mit jedem Angelausflug kommen neue Erkenntnisse und oft auch neue Ausrüstungswünsche hinzu.

Die erste Rute – ein typischer Anfängerfehler

Direkt nach dem Angelschein stand ich vor einem Problem: Ich hatte zwar die Erlaubnis zum Angeln, aber keinerlei Ausrüstung. Also führte mein erster Weg in das Angelgeschäft meines Vertrauens, wo ich mich zunächst mit den Grundlagen vertraut machte.

Meine erste Rute war eine recht kräftige Spinnrute mit einem Wurfgewicht von 20 bis 70 Gramm. Die Überlegung dahinter war denkbar einfach: Eine Rute für möglichst alle Situationen und Fischarten. Mein Hauptinteresse galt damals bereits den Raubfischen, und ich dachte, damit auf der sicheren Seite zu sein.

Grundsätzlich funktioniert dieser Ansatz auch – allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt. Schon nach kurzer Zeit stellte ich fest, dass mir für viele Situationen eine deutlich leichtere Rute fehlte. Besonders beim Angeln auf Salmoniden, die sich schnell zu meiner bevorzugten Zielfischart entwickelt haben, kommen häufig kleinere und leichtere Köder zum Einsatz. Diese lassen sich mit einer schweren Rute zwar werfen, das Angeln fühlt sich jedoch deutlich unpräziser und weniger spannend an.

Die passende Rute für den jeweiligen Einsatz

Mit der Zeit habe ich gelernt, dass unterschiedliche Zielfische und Gewässer auch unterschiedliche Anforderungen an das Gerät stellen. Allerdings kann man es mit der Spezialisierung auch übertreiben. Dem Fisch ist letztlich egal, welche Rute der Angler verwendet. Entscheidend sind vielmehr die Wahl des Köders und dessen möglichst natürliche Präsentation.

Eine pauschale Empfehlung gibt es deshalb nicht. Die richtige Ausrüstung hängt immer von den persönlichen Vorlieben und den Gewässern ab, die überwiegend befischt werden.

Da ich hauptsächlich an kleineren Bächen und Flüssen unterwegs bin und gezielt auf Salmoniden angle, haben sich für mich leichte bis mittlere Spinnruten bewährt. Meine bevorzugten Modelle liegen in den Wurfgewichtsbereichen von 3–10 Gramm sowie 12–25 Gramm. Für das Angeln auf Karpfen oder andere kräftige Friedfische sind hingegen deutlich stärkere und robustere Ruten die bessere Wahl.

Steckrute oder Teleskoprute?

Diese Frage beschäftigt viele Angler, insbesondere Einsteiger.

Aus rein technischer Sicht besitzen Steckruten gewisse Vorteile. Die Steckverbindung gilt als stabiler, da sie weniger bewegliche Bauteile enthält und unter Belastung eine sehr gleichmäßige Kraftübertragung ermöglicht. Daher werden Steckruten von vielen erfahrenen Anglern bevorzugt.

Moderne Teleskopruten haben jedoch enorm aufgeholt. Die früher häufig kritisierte geringere Stabilität spielt bei hochwertigen Modellen heute nur noch eine deutlich kleinere Rolle. Dafür punkten sie mit einem entscheidenden Vorteil: ihrem kompakten Transportmaß.

Ich selbst fische derzeit ausschließlich Steckruten. Das liegt allerdings weniger an technischen Gründen als vielmehr daran, dass ich fast immer mit dem Auto unterwegs bin und die Transportlänge für mich kaum eine Rolle spielt.

Aktuell denke ich jedoch darüber nach, mir eine Reiserute anzuschaffen. Ob es letztlich eine Teleskoprute oder eine vierteilige Steckrute wird, ist noch offen. Beide Varianten lassen sich bequem im Kofferraum verstauen und benötigen kaum Platz – ideal für spontane Angelausflüge oder den Urlaub.

Kunstköder – Vielfalt statt Geheimwaffe

Da wir überwiegend aktiv mit der Spinnrute fischen, spielen Kunstköder bei uns eine zentrale Rolle.

Zu unseren Standardködern gehören vor allem:

  • Wobbler
  • Gummifische
  • Blinker

Im Laufe der Zeit habe ich die Erfahrung gemacht, dass es den einen perfekten Köder nicht gibt. An manchen Tagen funktioniert ein bestimmtes Modell hervorragend, während es am nächsten Tag völlig ignoriert wird. Deshalb halte ich es für sinnvoll, verschiedene Köderarten, Größen und Farben dabei zu haben.

Beim Spinnfischen entscheiden die Fische oft innerhalb von Sekundenbruchteilen, ob sie den Köder attackieren oder nicht. Genau deshalb kann bereits eine kleine Änderung bei Farbe, Größe oder Laufverhalten den entscheidenden Unterschied machen.

Derzeit experimentieren wir besonders gerne mit den Dude's als Gummiköder sowie den Danny's als Wobbler von Zeck Fishing. Die bisherigen Erfahrungen sind vielversprechend, sodass wir dazu in Zukunft sicherlich noch einen ausführlicheren Bericht veröffentlichen werden.

Ganz gleich, ob man gerade erst mit dem Angeln beginnt oder bereits einige Jahre Erfahrung gesammelt hat: Jeder Angeltag bringt neue Erkenntnisse mit sich. Genau das macht für mich den besonderen Reiz dieses Hobbys aus – man lernt nie aus und erlebt immer wieder Neues am Wasser.

Petri Heil! 🎣

Unsere Ausrüstung – bewährt am Wasser

Wie wohl bei den meisten Anglern wächst auch unsere Ausrüstung stetig weiter. Mit jeder neuen Erfahrung am Wasser kommen neue Ideen, Anforderungen und natürlich auch das eine oder andere Ausrüstungsteil hinzu. Die folgende Übersicht zeigt eine kleine Auswahl der Produkte, die sich bei uns in der Praxis bewährt haben.

Savage Gear Black Savage Spin 251 cm | 20–60 g

Eine vielseitige Spinnrute für die Angelei auf Hecht, Zander, Barsch und größere Forellen. Das Wurfgewicht bietet ausreichend Reserven für unterschiedlichste Kunstköder und macht die Rute zu einem zuverlässigen Begleiter beim Raubfischangeln.

Savage Gear Bushwhacker XLNT2 213 cm | 10–40 g

Meine persönliche Allround-Rute. Sie deckt einen breiten Einsatzbereich ab und bietet eine hervorragende Balance zwischen Sensibilität und Kraft. Gerade an kleineren Flüssen und Bächen macht sie besonders viel Spaß und eignet sich für zahlreiche Köderarten. Mit dieser Rute bin ich seit Jahren sehr zufrieden.

Daiwa Ninja LT 5000-C

Eine Rolle, die ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Sie läuft angenehm leicht, arbeitet zuverlässig und hat sich bei zahlreichen Angelausflügen als robuster Partner erwiesen. Für Einsteiger ebenso interessant wie für erfahrene Angler, die eine solide Rolle zu einem fairen Preis suchen.

Wangkangyi Rutenständer für bis zu 24 Ruten

Wer mehrere Ruten besitzt, kennt das Problem: Wohin mit dem ganzen Equipment? Dieser Rutenständer schafft Ordnung und benötigt dabei erstaunlich wenig Platz. Die Ruten sind sicher aufbewahrt, jederzeit griffbereit und das Equipment wirkt deutlich aufgeräumter.

Gerber Anglermesser „Controller“ 6"

Ein gutes Messer gehört für mich zur Grundausstattung eines Anglers. Das Gerber Controller überzeugt durch seine scharfe Klinge, die sichere Handhabung und die praktische Scheide mit Sicherung gegen unbeabsichtigtes Herausfallen. Besonders praktisch: Ein Schleifstein ist bereits integriert, sodass die Klinge auch unterwegs schnell wieder auf Schärfe gebracht werden kann.

Natürlich stellt diese Liste nur einen kleinen Ausschnitt unserer aktuellen Ausrüstung dar. Wie bei vielen Anglern entwickelt sich auch unser Equipment ständig weiter – getreu dem Motto: Eigentlich braucht man nur eine Rute … bis man die nächste entdeckt. 🎣😄

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